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Re: Starnberger See Hecht 115 /// Woher bekommt man eine Jahreskarte für den Starnberger??
#4
Schaut öfter mal vorbei

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Saisonkarte=Jahreskarte ist für mich das selbe, weil, für mich gilt das anglerische Jahr, deswegen Jahreskarte, anhand der Fotos erkennt man es gut, das die Bäume noch laub hatten
den Ammersee befische ich auch, war seit zwei wochen nicht draussen, irgendwie keine Motivation


 
Geschrieben: 21.11.2012
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Re: Starnberger See Hecht 115 /// Woher bekommt man eine Jahreskarte für den Starnberger??
#3
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wow super Hecht. Mal ne Frage: Woher bekommt man eine Jahreskarte für den Starnberger? Ich kenn nur die Saisonkarte. Da endet die Saison am 1. Nov.


 
Geschrieben: 21.11.2012
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Re: Starnberger See Hecht 115
#2
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Sers asso777,

cooler Fang -Petri und Glückwunsch -> schön zu hören, dass am Starni was geht. War letztes WE zum Schleppen am Ammersee - eine Katastrophe - den ganzen Tag nix - auch bei den anderen Spezeln nix ....


 
Geschrieben: 21.11.2012
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Starnberger See Hecht 115
#1
Schaut öfter mal vorbei

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Servus Companheiros de Pescar,
Ich besuchte vor kurzen einen Anglerstammtisch in München. Dort lernte ich, einen netten Kollegen kennen, der wie ich, am Starnberger See eine Jahreskarte besitzt und dort mit seinem Boot gerne zum schleppen geht.
Wir tauschten Nummern aus, und bereits zwei Wochen später, verabredeten wir uns, zu meinen ersten Schlepptag an diesen wunderschönen See.
Ich konnte Schlepperfahrungen vom Ammersee, Tegernsee, Pilsensee und Wörthsee vorweisen, aber dieses Großgewässer ist eine komplett neue Herausforderung für mich als Schleppangler.
Am Starnberger See gibt es zahlreiche Einschränkungen, was die Bootsfischerei betrifft, Echolot Verbot, 300m Uferabstand wenn mit Motor geschleppt wird, Sideplaner Verbot um nur einige zu nennen. Das heißt, mal kurz zum Schleppen rausfahren und die dicken Hechte fangen ist nicht.
Das erste mal, waren wir komplett Schneider und das mit vier Ruten. Ich versuchte meine Wobbler und Taktiken, die mir bereits Erfolge gebracht haben, aber hier? nix!!!!.
Wir waren hauptsächlich im Freiwasser unterwegs, und eine kurze Zeit an der Uferkante Ammerland Richtung Berg, die allerdings ziemlich Steil abfällt. Wir probierten es auch bei der Roseninsel, dort hatte ich einen Biß, den ich auf einen Barsch von ca. 25cm einschätzte. Das war es dann auch, am ersten Schlepptag.

Skaliertes Bild

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Ein paar Tage später, versuchten wir es ein zweites mal, die selbe Strecke, und diesmal gab es einen starken Biß. Der Wind blies ziemlich stark und das Boot hatte eine ziemlich starke Drift. Der Hecht kam hoch, und ich sah einen starken Kopf und Rücken, ich schätzte ihn auf ca. 80-90cm. Durch die starke Drift, fuhr der Hecht an der Oberfläche quasi Wasserski, es kam was kommen musste, weil nur ein Haken vom Drilling an der Seite hing. Er schüttelte sich einmal und weg war, mein Gott, war ich sauer auf mich, aber das gehört mit dazu, nicht jeder Fisch landet zwangsläufig im Boot. Das war dann auch das Highlight dieses zweiten Schlepptages, aber ich wusste jetzt,welche Tiefe und welches Wobbler Modell einen Biß provozierten.

Skaliertes Bild

Skaliertes Bild

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Letzten Freitag kam dann unser drittes Schlepp-Date. Und ich überlegte mir neue Taktiken und es wurde mit Downrigger und drei Ruten geschleppt.
Das Wetter war wiedermal sonnig mit Süd-Ost Wind, aber diesmal nicht so stark, wie beim zweiten Mal.

Skaliertes Bild

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Gegen 11 Uhr wollte ich den Wobbler überprüfen und kurbelte kurz den Wobbler ein, und zack!!!!!!!!! heftiger Biß, ich schlug an, und er hing. Jetzt mussten die anderen zwei Ruten eingeholt werden und danach konnte ich mich um den Hecht kümmern. Ich merkte sofort, da war was besseres am Haken. Der Hecht machte eine starke und tiefe Flucht, kurz danach pumpte ich ihn nach oben, neuerliche Flucht, dann kam er schließlich in ca. 20m nach oben , ein gewaltiger Rücken zeigte sich, und ich wusste, der hat einen guten Meter. Jetzt lockerte ich die Bremse und mein Kollege fuhr langsam zum ihm hin. Er blieb einfach an der Oberfläche stehen und machte keine Anstalten zur neuerlichen Flucht. Erst als das Boot auf drei Meter herankam, wusch!!!!! eine Mega-Flucht. Jetzt begann der eigentliche Drill, immer wieder kam der Fisch hoch und startete eine Flucht, sobald er mich sah. Ich lies mir Zeit und versuchte einen Nackengriff, doch das Genick war so breit, dass ich erkennen musste, so gehts nicht. Mein Kollege meinte ich solle ihn doch mit dem Kescher landen, allerdings war es ein normaler Kescher mit normalen Netz (kein Nylonnetz), deswegen wollte ich ihn mit der Hand landen, aber dafür musste er Müde gedrillt werden.
Nach ca. 10 Min, war es dann soweit, der Fisch kam ans Boot ran, und ich merkte, er hing nur noch an einem Haken, ok, schnell handeln war jetzt die Devise. Mein Kollege gab mir einen einfachen Handschuh und ich musste zum ersten mal, einen Hecht mit dem Kiemengriff landen. Leider hing der Wobbler genau auf der Seite, wo ich mit der rechten Hand den Griff ansetzen wollte. Ich dachte jetzt oder nie und packte ihn, und Heureka, ich habe den Griff richtig angesetzt und landete den Fisch überglücklich im Boot. Mein Kollege, war auch überglücklich und freute sich mit mir mit und gratulierte mir vom Herzen zu diesen schönen Fisch.

Mein PB Hecht:
115cm und 9350g

Skaliertes Bild

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Ich war überglücklich, und wir schleppten weiter, aber leider ohne einen weiteren Biß. Ich hätte gerne meinen Kollegen einen guten Fisch an die Angel gebracht, aber das wird hoffentlich beim nächsten Mal passieren....
Ich möchte mich hier nochmals herzlichst bei meinem Kollegen bedanken, der mir diesen Fang ermöglichte.


Petri Heil aus München


 
Geschrieben: 20.11.2012
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